Peyer, Ann: Sprachreflexion – (innovative) Konzepte und ihre Begründungen

 

Montag, 19.9.2016

10:15-11:00 Uhr

Ann Peyer (Pädagogische Hochschule Zürich) Sprachreflexion – (innovative) Konzepte und ihre Begründungen

 

Wie werden Konzepte der Sprachreflexion/Sprachthematisierung begründet und in der Schule verankert?

Der aktuelle fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Diskurs bietet verschiedene Zugänge: empirische Forschung, fachdidaktische Projekte und Bildungsmonitoring generieren Daten, die einen präziseren Blick auf die Unterrichtspraxis und auf das Können der SchülerInnen ermöglichen. Ausserdem sind aktuelle Themen wie Kompetenzorientierung, konstruktivistische Lernkonzepte, Lernaufgaben für heterogene Klassen oder die Wirksamkeit von Unterricht fachdidaktisch zu konkretisieren.

Um Sprachreflexion im aktuellen Verständnis von Lernen und Lehren zu situieren, muss genauer erfasst werden, welche Kompetenzkonstrukte (auch implizit) leitend sind und welche Konsequenzen sich für die konkrete Unterrichtsgestaltung ergeben. Ein Vorschlag für ein Kompetenzmodell im Lernbereich „Sprachreflexion“ vermittelt thesenartig Impulse und einen Rahmen für die Sektionsarbeit.

Literatur:

  • Gornik, Hildegard (2014): Sprachreflexion, Sprachbewusstheit, Sprachwissen, Sprachgefühl und die Kompe­tenz der Sprachthematisierung – ein Einblick in ein Begriffsfeld. In: Gornik, Hildegard (Hrsg.): Sprachreflexion und Grammatik­unterricht. Baltmannsweiler (=Deutschunterricht in Theorie und Praxis, Band 6), 41-58
  • Peyer, Ann (2014): Methodische Konzepte der Sprachreflexion im Unterricht. In: Gornik, Hildegard (Hrsg.): Sprachreflexion und Grammatik­unterricht. Baltmannsweiler (=Deutschunterricht in Theorie und Praxis, Band 6), 343-364
Kontakt: ann.peyer@phzh.ch