Bilici, Natalia/Ugen, Sonja/Weth, Constanze: Reflexion über morphosyntaktische Strukturen im Deutschen und Französi­schen und deren Einfluss auf die Rechtschreibkompetenzen von 5.Klässlern

 

Dienstag, 20.9.2016

11:15-12:00 Uhr

Natalia Bilici / Sonja Ugen / Constanze Weth (Universität Luxemburg) Reflexion über morphosyntaktische Strukturen im Deutschen und Französi­schen und deren Einfluss auf die Rechtschreibkompetenzen von 5.Klässlern

 

Wie verhält sich ein explizites Grammatik-/Orthographietraining zu der metasprachlichen Reflexion der Schüler/innen? Dazu stellt der Vortrag Ergebnisse der Studie MorphoSyn vor. Die Interventionsstudie ist in der 5. Klasse in Luxemburgischen Grundschulen verortet. In der Studie mit Pre-/Posttest Design (N=280) erhält die Interventionsgruppe (N=140) ein Training zur Identifizierung und Schreibung von nominalen Kernen (Deutsch) sowie ein Training zur Identifizierung und Markierung von Singular-Plural Kongruenz (Französisch). Das Training umfasst 6 Einheiten zu je 20 Minuten pro Sprache. Ziel der Studie ist es zu ermitteln, ob sich die Rechtschreibleistungen der Schüler/innen in den trainierten Bereichen wesentlich verbessern.

Eine Schülergruppe wurde über den gesamten Zeitraum der Intervention gefilmt. Videoausschnitte geben Aufschluss darüber, welche metasprachliche Reflexion in den Trainingseinheiten stattfindet und wie sich das Regelverstehen der Intervention manifestiert.

Kontakt: constanze.weth@uni.lu

Projektgruppe: Projekt „MorphoSyn“: Bilici, Natalia; Ugen, Sonja; Weth, Constanze