Fischer, Ute: Literaler und literarischer Unterricht mit differenzierten Aufgaben. Aufgabenstellungen zum Leseverstehen

 

Montag, 19.9.2016

11:15-12:00 Uhr

Ute Fischer (Pädagogische Hochschule Weingarten) Literaler und literarischer Unterricht mit differenzierten Aufgaben. Aufgabenstellungen zum Leseverstehen

 

Ein nicht unerheblicher Teil der Begegnung mit Kultur findet in einer literal ver­fassten Gesellschaft in Texten statt. Eine Teilhabe am kulturellen Leben setzt folglich eine ausreichende Lesefähigkeit voraus. Das macht es notwendig, im Deutschunterricht Aufgaben zu stellen, die die Schüler/innen im Verstehen von Tex­ten voranbringen. Das Vorhaben, das hier vorgestellt wird, geht von der Überlegung aus, dass Lernaufgaben zum Leseverstehen so konzipiert werden können, dass sie die schriftsprachlichen Voraussetzungen der Schüler/innen be­rücksichtigen, sie nicht über- bzw. unterfordern und es möglich ist, alle Schüler/innen in ihrer Entwicklung weiter voranzubringen. Darüber hinaus zielt die Konzeption auf einen authentischen Unterricht, der literales und literarisches Lernen verbindet. Die Aufgaben in diesem Projekt, das mit dem Schuljahr 2015/16 als Lernstand 5 in Baden-Württemberg eingeführt wurde und exemplarisch an einem Auszug aus Milena Baischs Kinder- und Jugendroman „Anton taucht ab“ vorgestellt wird, sind entlang dem Kompetenzmodell, das den Bildungsstandards der KMK (2009) zugrunde liegt, konzipiert und in unterschiedlichen Schularten erprobt.

Literatur:

  • Köster, J. (2008). Lesekompetenz im Licht von Bildungsstandards und Kompetenzmodellen. In: A. Bremerich-Vos, D. Granzer & O. Köller (Hrsg.). Lernstandsbestimmungen im Fach Deutsch. Weinheim u.a. Beltz, S. 162-185
  • Leuders, T. ; Fischer, U. & Schulz, A. (2015). Eingangsdiagnosen konstruktiv nutzen. In: b&w Juni 2016.

Kontakt: ufischer@ph-weingarten.de