Mückel, Wenke: Sprachkultur an den Bildungsübergängen der Grundschule

 

Montag, 19.9.2016

11:15-12:00 Uhr

Wenke Mückel (Universität Rostock) Sprachkultur an den Bildungsübergängen der Grundschule

 

Zunächst theoriegeleitet-heuristisch soll das sprachliche Feld an den beiden Schnittstellen der Grundschule ausgeleuchtet werden. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass sich sowohl beim Schuleintritt als auch beim Übergang in die weitergeführende Schule ein spezifisches Varietäten-, Register- und Sprachformengeflecht ergibt, das mit den Eckpunkten Bildungssprache – Schulsprache - Fachsprache – Wissenschaftssprache – Classroom language – Alltagssprache abgesteckt, in das Spannungsverhältnis zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit gerückt und in die Diskursformen Unterrichtskommunikation und institutionell gebundener Sprachgebrauch eingeordnet werden könnte und das eine Auswirkung auf den kindlichen Lernenden bei der Bewältigung der Übergänge hat. Aus der theoretischen Rahmung werden Forschungsfragen generiert und in einem ersten empirischen Ansatz weitergeführt, indem zunächst die Sprachlichkeit von Lehrmaterial am Übergang untersucht und damit ein schriftbasierter Akzent gesetzt wird.

Literatur:

  • Bellenberg, G./ Forell, M. (Hrg.): Bildungsübergänge gestalten. Münster 2013.
  • Gogolin, I. et.al. (Hrg.): Herausforderung Bildungssprache – und wie man sie meistert. Münster u.a. 2013.

Kontakt: wenke.mueckel@uni-rostock.de

Projektgruppe: Teilprojekt QOL „Gestaltung von Grundschulübergängen“