Wenk, Anne Kathrin: Das interlinguale Potenzial sprachlichen Wissens. Möglichkeiten der Förderung von Schreibfähigkeiten bilingualer Schüler/innen

 

Mittwoch, 21.9.2016

15:00-15:45 Uhr

Anne Kathrin Wenk (Universität Bremen) Das interlinguale Potenzial sprachlichen Wissens. Möglichkeiten der Förderung von Schreibfähigkeiten bilingualer Schüler/innen

 

Der vorliegende Beitrag bezieht sich auf Ergebnisse der longitudinalen Interventionsstudie „Schreibfähigkeiten in der multilingualen Orientierungsstufe (SimO)“ mit dem Ziel der interlingualen Förderung von Schreibfähigkeiten bilingualer Schüler/innen. Grundlage dieser Förderung bildet das Konzept der Textprozeduren (vgl. Feilke 2014). Es wurde der Frage nachgegangen, inwiefern sprachlich unterschiedlich profilierte Schreibarrangements im Deutschunterricht die Schreibentwicklung in der Familiensprache Türkisch begünstigen. Untersucht wurden Textprodukte von 91 Schüler/innen in deutscher und türkischer Sprache. Bei der Datenanalyse war insbesondere von Interesse, ob eine interlinguale Transformation sprachlichen Wissens (vgl. Larsen-Freeman 2013) stattfindet, und wenn ja, welche spezifische Förderung sprachlicher Wissensstrukturen im Deutschunterricht eher zur Weiterentwicklung literaler Fähigkeiten im Türkischen führt.

Literatur:

  • Feilke, Helmuth (2014): Argumente für eine Didaktik der Textprozeduren. In: Bachmann, Thomas/Feilke, Helmuth (Hg.): Werkzeuge des Schreibens. Beiträge zu einer Didaktik der Textprozeduren. Stuttgart: Fillibach bei Klett, 11–34.
  • Larsen-Freeman, Diane (2013): Transfer of Learning Transformed. In: Language Learning, 63, 1, 107–129.

Kontakt: awenk@uni-bremen.de